Red Bull King of the Air: Wir sind live dabei!

Red Bull King of the Air: Wir sind live dabei!

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king of the air

In wenigen Tagen beginnt der spektakulärste Contest im Kitesurfen: Der King of the Air. Wir sind in diesem Jahr live dabei! Hier berichten wir, was es Neues gibt und geben dir zu Beginn einen kleinen Überblick über die Regeln. Vor Beginn des ersten Heats kannst du außerdem bei unserem Tippspiel mitmachen!

Der Wettbewerbszeitraum wurde für den 30. Januar bis 14. Februar 2016 festgelegt. Wann es genau losgeht, hängt natürlich vom Wind ab. Wir halten euch auf dem Laufenden!

30. Januar 2016: Statt des King of the Air fand heute die Virgin Kitesurfing Armada South Africa statt. Bei diesem Weltrekordversuch fuhren die Kiter vom Dolphin Beach bis zum Doodles Beach und am Abend stand dann fest: Der Weltrekord wurde geknackt! Insgesamt waren 415 Kitesurfer auf dem Wasser.

Auf der offiziellen King of the Air-Seite heißt es derzeit, dass man Mittwoch als möglichen Beginn des Events im Auge haben würde: „Conditions are promising for Wednesday with generally strong 25 – 30Kts SE through the day, as usual it is expected that winds will peak in the afternoon at higher levels than are forecasted by the models“, sagt Sergio vom Organisationsteam des KOTA.

Update: King of the Air 2016

Tatsächlich ging es am Mittwoch endlich los mit dem King of the Air, die erste Runde konnte komplett, die zweite zur Hälfte durchgeführt werden – dann wurde der Wind zu schwach. Weiter ging es am Sonntag. Was für ein Tag! Es blieb bis zum Schluss spannend. Der King of the Air ist definitiv das Spektakulärste, was die Kitewelt zu bieten hat. Live dabei zu sein, war ein fantastisches Erlebnis.

Leider gab es in diesem Jahr auch Schattenseiten. Lewis Crathern und Lasse Walker verletzten sich, bei der Preisverleihung buhte das Publikum und eine der Legenden unseres Sports, Ruben Lenten, konnte in diesem Jahr aufgrund seiner Erkrankung nur von der Tribüne aus zusehen.

Für das Kiteboarding Magazin habe ich einen umfangreichen Hintergrundbericht zum King of the Air geschrieben, in dem ihr alles über das umstrittene Finale und die verletzten Teilnehmer erfahrt. Mein Bericht erscheint in der Ausgabe 1-16 des Kiteboarding Magazins, das am 3. März veröffentlicht wird.

High Noon am Kap – Kiteboarding Magazin (Artikel als PDF)

umfangreichen Bericht

 

Tippspiel King of the Air

Während wir in Kapstadt auf den Wind warten, haben wir uns die Zeit mit einem Tippspiel zum King of the Air vertrieben. Unsere Tipps sind schon abgegeben, doch du kannst noch mitmachen. Das sind die Regeln:

Tippe die ersten drei Plätze des King of the Air sowie die Person, die den höchste Sprung landet.

Beispiel:

Platz 1: Vorname Nachname
Platz 2: Vorname Nachname
Platz 3: Vorname Nachname
Höchster Sprung: Vorname Nachname

Das ist die Bewertung:

Platz 1 richtig: 10 Punkte
Platz 2 richtig: 7 Punkte
Platz 3 richtig: 5 Punkte
Höchster Sprung richtig: 5 Punkte

Zusätzlich erhältst du 3 Punkte pro Person, die innerhalb der Top Drei richtig getippt wurde, sich aber auf dem falschen Platz befindet. Gewinnen also die Rider A, B und C das Event, du hast sie aber in der Reihenfolge B, C und A getippt, erhältst du dennoch 9 Punkte.

Alles verstanden? Dann kann es losgehen! Der Sieger erhält eine Kleinigkeit vom Merchandise-Stand des King of the Air, beispielsweise eine Cap. Vielleicht sogar mit einer Original-Unterschrift des KOTA-Siegers – wir tun auf jeden Fall unser Bestes, um das möglich zu machen.

Sollten mehrere Personen punktgleich sein, wird der Sieger mittels des Losverfahrens entschieden. In unserer Kapstadt-WG haben wir bereits getippt, unser Einsatz: Der Sieger bekommt von den Verlierern ein Essen gezahlt.

Um am Tippspiel teilzunehmen, musst du deinen Tipp bis spätestens vor dem Beginn des ersten Heats abgeben. Sobald feststeht, wann dieser stattfindet, werden wir das hier auf der Seite aktualisieren. Deinen Tipp kannst du unter dem Beitrag auf Facebook abgeben oder hier in den Kommentaren. Es können nur Tipps gewertet werden, die vollständig sind. Viel Spaß!

Update:  Lars aus München hat das Tippspiel gewonnen. Er erhält eine King of the Air-Cap! 

Die Regeln von King of the Air: Höhe ist nicht alles!

Das Spektakuläre an diesem Wettbewerb – das, was das Publikum am meisten beeindruckt – sind natürlich die hohen Sprünge. Die Höhe gilt es bei diesem Contest also nicht zu vernachlässigen. Allerdings spielt die Höhe der Sprünge bei der Bewertung der Punktrichter nur zu 30 Prozent eine Rolle.

Dabei ist die Höhe in die Vertikale das Entscheidende, aber auch extreme Tricks und die Bewegung in der Horizontalen werden gewertet. Das ist beispielsweise wichtig für Megaloops, bei denen der Rider einen großen Querversatz hat.

Ein wichtiger Punkt, der ebenfalls zu 30 Prozent in die Bewertung eingeht, sind extreme Moves. Dazu zählen ebenfalls Megaloops, kontrollierte, hohe Sprünge genauso wie überpowerte oder sehr technische Tricks. Auch Innovation und hohe Geschwindigkeiten beim Anfahren bringen Pluspunkte.

Der Style und die Ausführung der Tricks machen 20 Prozent der Bewertung aus. Die Punktrichter wollen hier unter anderem sanfte Landungen, flüssige Abläufe, Tweaks und Grabs sehen. Das gibt Extra-Punkte. Insgesamt soll der Fahrer eine gute Show zeigen und jederzeit die Kontrolle haben.

Die verbleibenden 20 Prozent der Bewertung macht die Variation aus. Innerhalb der besten drei Moves des Fahrers soll eine gewisse Variation zu erkennen sein. Die Sprünge sollten zu beiden Seiten perfekt sitzen. Außerdem sollte man zeigen können, dass man komplett unterschiedliche Moves wie etwa Board-Off, Handlepasses oder Loops auf einem sehr hohen Niveau beherrscht.

Zu allen Punkten führt Red Bull noch weitere Unterpunkte an, das Bewertungssystem ist ziemlich ausgeklügelt. Es lässt sich aber festhalten, dass die pure Höhe allein nicht ausreicht, um den Contest zu gewinnen. Wer den King of the Air letztes Jahr schon verfolgt hat, weiß das längst. Aaron Harlow wurde da zum König der Lüfte gekrönt, nachdem er zwar nicht den höchsten Sprung, aber unter anderem zwei Megaloop KGBs gezeigt hatte. Dieser Trick ist für sich genommen schon ziemlich unglaublich: Man macht einen Backloop-Megaloop, hakt sich dann aus und übergibt die Bar hinter dem Rücken.