Von Biarritz bis Vicente de la Barquera

Von Biarritz bis Vicente de la Barquera

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Matze mit dem SUP in den Wellen von Biarritz

Müssten wir die erste Woche unserer Weltreise mit einem Wort beschreiben, wäre das sicher: tiefenentspannt. Die Zeiten als man noch jeden Tag ins Büro bzw. Lehrerzimmer musste, liegen gefühlt schon in weiter Ferne. Kein Wecker, keine Termine und einfach drauf losfahren und halten wo es uns gefällt.

Der Beginn unserer Weltreise führte uns zunächst von München über einen kurzen Umweg nach Brüssel, oder wie Björn – den wir dort besucht haben – sagen würden: „Wir sind einen Bumerang gefahren“. Von Brüssel ging es dann weiter nach Biscarosse, einem kleinen Örtchen an einem See in der Nähe von Bordeaux in Frankreich. Leider hatten wir dort kein Glück mit dem Wind, also zogen wir weiter nach Biarritz.

Biarritz

Eigentlich hatten wir in Biarritz nur Wellen erwartet, doch in Ondres bei Biarritz kann man auch Kitesurfen, es gibt sogar eine ausgewiesene Kitesurf-Zone. An einem Tag gab es zwischen 13 und 18 Knoten, am nächsten sogar knapp 40 Knoten, das Ganze natürlich kombiniert mit Wellen, Wellen, Wellen.

Kitesurfen in Biarritz

Einteilung des Strandes in Biarrtiz - Ondres

Der Stellplatz war ziemlich cool, nur zwei Gehminuten vom Strand entfernt und mit zehn Euro pro Nacht sehr günstig. Nach zwei Tagen am Strand waren wir im Weltreise-Modus.

San Sebastián

Unser nächstes Ziel war die Stadt San Sebastián, auch hier wurden wir überrascht: Wir hatten ein schönes, spanische Städtchen an der Küste erwartet und bekamen ein Surfer-Paradies. Mitten in der Stadt tummelten sich die Surfer am Stadtstrand.

Bilbao

Dann ging es weiter nach Bilbao auf einen Stellplatz über den Dächern der Stadt mit einem traumhaften Ausblick. Tipp von uns: Wer diesen Ausblick genießen möchte, fährt einfach mit dem Stadtbus 58 bis Altamira für 1,25 Euro. Abends waren wir Tapasessen, am nächsten Morgen folgte dann Kultur im Guggenheim Museum. Das Museum zieht unglaubliche Massen an Menschen an, in der Fachsprache nennt man das den Bilbao-Effekt. Seit es dieses Bauwerk in der Stadt gibt, floriert die Wirtschaft.

Santander

Santander hat eine traumhafte Strandpromenade, tolle Architektur und einen Surfstrand direkt in der Stadt. Fast das Beste ist aber die Aussicht vom Cabo Mayor. Die Landschaft in sattem Grün, die Wellen brechen an den schroffen Felsen und über allem thront der Leuchtturm – die Kulisse erinnert auf den ersten Blick an Irland, es fehlen nur noch die Schafe.

San Vicente de la Barquera

San Vicente de la Barquera war ein Tipp von unserem Kumpel Pit, der damit voll ins Schwarze traf. Angepriesen wurde uns das kleine Örtchen am Meer als Kitespot, gefunden haben wir einen tollen Surfstrand, der perfekt für Anfänger geeignet ist. Die Wellen brechen sanft – ganz anders als etwa in Biarritz, wo man ordentlich durchgewaschen wird, wenn etwas schief geht.

Fotos zu den beiden letzten Spots können wir leider nicht auf den Blog hochladen – das W-Lan spielt nicht mit. Alle Bilder findet ihr unter:

http://instagram.com/kitemagazin und https://instagram.com/beachtube

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